Verschiedene Aktionen vom Uhu-Besuch über Hecken-Pflanzen bis hin zu Infos vom ZAW

von Margit Poxleitner

Im Schuljahr 2021/2022 gibt es an der Grundschule am Schloss Wolfstein die Aktion "Schule fürs Leben". Im Rahmen dieses Projektes beteiligt sich jede Jahrgangsstufe an der Aktion und beschäftigt sich eine Woche lang jeden Tag mit einem Thema. Die zweiten Klassen haben das Thema "Umwelt" gewählt. Während der "Umweltwoche" bekamen die Zweitklässler Besuch, nämlich von Jäger Josef Nußer mit seinem Uhu Archimedes und von Maria Reiss vom ZAW. Ferner besuchten sie das Schloss Wolfstein und pflanzten eine bienenfreundliche Hecke. Informationen zum richtigen Müll- trennen rundeten die Aktion "Schule fürs Leben" ab.

U4Los ging es am Montag mit dem Besuch eines scheuen Waldtieres, das nach wie vor geschützt werden soll. Josef Nußer besuchte die Kinder mit seinem Uhu Archimedes. Anschaulich erzählte er, wie Archimedes zu ihm kam. Der Uhu war als Jungvogel aus dem Nest geholt und aufgezogen worden. Da er niemals lernte, in freier Natur zu überleben, nahm Nußer ihn zu sich. Der Jäger erzählte einiges über das Tier, seine Nahrung, seine Feinde oder auch seine natürliche Umgebung. Selbstverständlich erhielten die Schüler einen Einblick, warum man Waldtiere und den Wald schützen soll. Am Schluss dieser informativen Stunde standen Streicheleinheiten für Archimedes auf dem Programm.

Am Dienstag machten sich die zweiten Klassen auf den Weg ins Schloss Wolfstein. Dort sahen sie im Rahmen der "NaturVision" den Film "Nina kämpft gegen den Plastikmüll". Der Film zeigte die Plastikmüllflut in Indonesien. Nina erzählte, wie gesundheitsschädlich der Müll ist und woher die Plastikflut eigentlich kommt. Die Kinder staunten nicht schlecht darüber, dass einiger Müll aus den Industrieländern, also auch aus Deutschland, stammt. Im Anschluss an den Film wurde in der Klasse die Thematik nochmals besprochen.

U32Am Mittwoch hieß es Anpacken. Denn es galt, eine bienenfreundliche Hecke zu pflanzen. Arbeiter des Bauhofes waren gekommen, um die Pflanzlöcher auszuheben. Die Lehrerinnen Elisabeth Obermeier und Claudia Evenari hatten Pflanzen besorgt. Vor dem Einsetzen wurde besprochen, warum Pflanzen für die Umwelt und gerade bienenfreundliche Pflanzen für die Natur so wichtig sind. Beim Pflanzen hatten alle einen Riesenspaß. Nun hoffen natürlich alle, dass die Pflanzen gut anwachsen und den Schulkindern und den Bienen im Frühjahr viel Spaß machen. Eigentlich wäre am nächsten Tag ein Besuch im Recyclinghof geplant gewesen. Aufgrund der schlechten Wetterprognosen wurde vereinbart, dass Reiss vom ZAW an die Schule kommt. Anschaulich erklärte sie, wie man Müll richtig trennt. Alle erfuhren, wie viel Müll produziert wird und warum es so wichtig ist, dass recycelt wird. Sehr aufmerksam verfolgten die Kinder den Vortrag und berichteten von eigenen Erfahrungen.

Am letzten "Umwelttag" wurde im Unterricht das richtige Mülltrennen an der Schule besprochen. Nach der Pause wurde der angefallene Müll in verschiedene Mülltonnen einsortiert. Wichtig war die Erkenntnis, dass es am besten ist, Müll zu vermeiden. Auch das Problem, dass man den in der Schule gesammelten Restmüll durchaus nochmals trennen kann, erkannten die Kinder.

Einig war man sich, zukünftig noch mehr auf das Mülltrennen zu achten, Müll soweit es geht zu vermeiden und Müll wieder mit nach Hause zu nehmen und dort dem Recycling-Kreislauf zuzuführen.

Passauer Neue Presse