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Autorenlesung an der Grundschule am Schloss Wolfstein Freyung und der Grundschule Ringelai

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Diese Frage werden sich sicher einige Eltern gestellt haben, als sie letztens ihre Kinder zur Schule brachten. Im Laufe des Vormittags gab es dann die Auflösung. Die Grundschüler bekamen Besuch vom Autor Armin Pongs. Er las aus seiner Bücherreihe Krokofil vor. Krokofil ist ein kleines Krokodil, das so manche Abenteuer erlebt. Und natürlich ist ein Krokodil grün. Damit sich die Kinder ein bisschen wie Krokofil fühlen konnten, durften sie an diesem Tag also etwas Grünes anziehen. Zu Beginn der Lesung stellte sich der Autor erst einmal vor. Nach dem Studium der Psychologie in München und einigen Jahren in der Forschung, begann Herr Pongs, angeregt durch seine Patentochter, mit dem Schreiben der Krokofilbücher. Nach der Vorstellung startete der Vortrag. Krokofil wurde von einer Prinzessin gefunden, die dem Tier einen Namen gab. Hieraus entwickelte sich eine tiefe Freundschaft, bis zu dem Tag, an dem die Prinzessin heiraten wollte. An dieser Stelle unterbrach Herr Pongs die Lesung und stellte den Kindern Fragen zum Gehörten, die sie sofort beantworten durften und konnten. Als besondere Überraschung musste der Autor Liegestützen machen, wenn er anstelle Krokofil Krokodil sagte. Zum Vergnügen der Schüler duften diese ihn hier unterstützen. Herr Pongs erklärte den Kindern, dass man mit Hilfe von Fantasie sich eigene Bilder vorstellen kann. Fantasie wird durch Lesen angeregt, und wer einen großen Fantasieschatz im Kopf hat, der ist reich an Bildern im Kopf und wird dann zum Lesemillionär. Nach dieser anschaulichen Erklärung und dem Ermuntern der Kinder unbedingt weiterzulesen, erzählte Herr Pongs die Geschichte von Krokofil weiter. Nach dem Auszug der Prinzessin fühlte sich Krokofil sehr einsam, er wurde zu einem Krokovielfraß. Nach dem Entschluss, die Prinzessin zu suchen, ging Krokofil los. Am Schluss begegneten sich das Krokofil und die Prinzessin wieder und konnten ihre Freundschaft weiter vertiefen. Nun begann Herr Pongs die Kinder nach ihren Bildern im Kopf zu befragen. Die Schulkinder erlebten so hautnah nochmal wie sich die Fantasie bei jedem anders zeigt. Nach dem Erklären der weiteren Mitwirkenden an der Entstehung eines Buches wie dem Illustrator, dem Lektor oder der Druckerei durften die Kinder gemeinsam mit dem Autor das einstudierte Lied „Der Lesemillionär“ singen. Ein lauter und kraftvoller Chor war hier zu hören. Nun wurde den Kindern noch von einem „Recht“ berichtet. Alle Erstklässler haben das Recht, dass ihnen täglich 15 Minuten vorgelesen wird, während die Zweitklässler hingegen das Recht haben, ihren Eltern 15 Minuten vorzulesen. Die Lesung beendete der Krokofilerfinder indem er jedem Kind mit Handschlag das Versprechen abnahm, weniger fernzusehen und zu „computern“, dafür mehr zu lesen und die Fantasie anregen zu lassen. Dazu durfte sich jedes Kind einen Mondstein aussuchen, der immer an das gegebene Versprechen erinnern sollte. Nach einer wohlverdienten Pause kamen die Dritt- und Viertklässler in den Genuss der Vorlesestunde. Den größeren Kindern wurde aus einem anderen Krokofilbuch vorgelesen. Auch hier waren die Kinder mit Eifer dabei und man konnte die Spannung, die beim Vorlesen entstand, direkt fühlen. Im Anschluss daran, begab sich der Autor auf den Weg in die Grundschule nach Ringelai. Dort wurde er von den Kindern schon erwartet. Die vorgelesenen Szenen aus Krokofil fanden auch hier begeisterte Zuhörer und Mitmacher. Diese etwas andere Lesestunde faszinierte die Grundschüler von der ersten bis zur letzten Minute. So etwas darf gern wiederholt werden, da waren sich Schüler und Lehrer beider Schulen einig, denn Lesen macht ja reich an Bildern im Kopf!

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